EU Shops Canada

 

 

 

“The oneness of all life”

 

 

Die grossen Feste der "Potlatches" in der Jahreszeit der Feierlichkeiten.

 

"Potlatch" kann mit dem englischen Wort "gift"(Geschenk) oder "Indian Business" uebersetzt werden. "Indian Business" bedeutet in diesem Zusammenhang frei uebersetzt: "Die Abwicklung der zeremoniellen Geschaeftigkeit der Indianer".

Das Halten von "Potlatches" ist in direktem Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Struktur und Kultur der "Ersten Voelker" (First Nations) an der Nordwestkueste Kanada's zu sehen. Es konnte je nach Unfang der zeremoniellen Darbietungen des Festablaufes Jahre der Vorbereitung in Anspruch nehmen, einen grossen und praechtigen "Potlatch" abzuhalten, bei dem hunderte von Gaesten anwesend waren. Tanzvorfuehrungen wurden vorbereitet und einstudiert, Saenger lernten neu componierte Gesaenge, Kunstwerke wurden zur Fertigstellung in Auftrag gegeben, sowie Vorfuehrungen und Reden vorbereitet. Den einzuladenden Gaesten ueberbrachte man die Einladungen in Form eines Besuches. Die Festlichkeiten und Feiern eines bedeutenden "Potlatches" dieses Ausmasses, zogen sich oftmals ueber Wochen hin. 

 

Viele Tradizionen aus der Vergangenheit der "Ersten Voelker" (First Nations) an der Westkueste Kanadas, haben sich bis zum heutigen Tage in ihrer Ueberlieferten Form erhalten. Jedoch die Art des Denkens und Verstehens von Zusammenhaengen in der modernen Zeit kann dem vollen Erfassen und Leben des Brauchtums alter Kulturen im Wege stehen. Dies spiegelt sich zum Beispiel in der Jahreszeit der Feierlichkeiten wieder. Was sich urspruenglich in Form von "Potlatches" ueber den ganzen Winter hinziehen konnte, ist in der heutigen Zeit vielfach in wesentlich begrenztere Zeitraeume eingebunden.

 

Das grosse Fest des "Potlatches" der Indianer("First Nations People"), wurde in der Regel im Winter gefeiert. Dies geschah' in der Folge der Jahreszeiten, nachdem der Vorrat an Nahrungsmitteln in haltbarer Form durch Rauchern, Salzen und Trocknen eingebracht war. Hunderte von Gaesten wurden eingeladen um der Ehrung der Toten, dem Vergeben von Namen und Privilegien beizuwohnen. Weiterhin wurden wichtige Ereignisse festgehalten, die mit der Vergangenheit der Familien verbunden waren.

 

"Potlatch Dancers"

Von: Gordon Miller

Kwakwaka' wakw(Kwakiutl)

"Winter Dance"

Von: Gordon Miller

 

Ein "Potlatch", der sich oft ueber Tage, Naechte oder Wochen hinzieht; zeichnet sich durch Reden, spektakulaeres Theater und Tanzvorfuehrungen aus. Die Taenzer erscheinen als maskierte "Wesen" von Land, Himmel und dem Wasser in Ihren bis zum Boden reichenden "Aprons & dance ropes"(Tanzbekleidung). Diese zeigen in wundervollem Glanz die "Totems"(Familienzeichen) in Form von zum Beispiel dem Killerwal(Orcas), Seechlange, Adler oder dem "Thunderbird"(Donnervogel). Die Taenzer erscheinen in einer bestimmten Reihenfolge, die sich nach den Rechten und dem Rang des "Host Chief's" (gastgebenden Haeuptlings) festlegt.

 

Die hinter dem "Dance-screen"(Tanzhintergrund) versammelten Familienmitglieder treten hervor und bringen Potlatchgeschenke; andere Familienangehoerige tragen das Festessen fuer die Gaeste herein. Daraufhin versammeln sich Angehoerige der Gastgeberfamilie um das Feuer und praesentieren Potlatchgeschenke. Die Trommler und Saenger befinden sich im Hintergrund der Zeremoniellen Darbietungen. Die Festlichkeiten nehmen ihren Lauf, es wird gespeist, man besucht und unterhaelt sich mit Freunden und macht Plaene fuer die Zukunft.

 

 

 

"Potlatch"

Von:

Gordon Miller

Auf dem Kunstdruck "Potlatch" bei Gordon Miller, wird das "Whale House" in "Klukwan" dargestellt. Die Gastgeber tragen "Chilkat"-Decken und sind umgeben von Familienschaetzen. Sie sitzen vor einem grossen Gemaelde, dass den Namen "Rain-Screen" traegt. Es handelt sich hier um die Darstellung der im nordlichsten Teil der Westkueste lebenden Tlingit, Sie bewohnen eine der schoensten und wilden Gegenden entlang Alaska's.

 

Der direkte Zusammenhang der "Potlatches" mit der gesellschaftlichen Struktur und Kultur der "First Nations" von der Nordwestkueste Kanada's ist gut zu verstehen, wenn man sich den Ablauf dieser grossartigen Feste naeher anschaut.

Grosse Mengen materieller Gueter wurden den Gaesten je nach ihrem Rang und Namen ueberreicht. Auf diesem Wege, konnte man sozialen Status erlangen. Der Wohlstand wurde geteilt und dadurch eine komplex vorhandene Oekonomie stimmuliert.

 

Der "Potlatch" war fuer den "Chief" (Haeuptling) die Gelegenheit die Ansprueche aus seiner Ahnenfolge zu erneuern. Einbegriffen waren zum Beispiel Namen, Geschichten, Familienwappen("Totems"), Taenze, Fischrecht und andere Privilegien, die an die naechste Generation weitergegeben werden konnten. Die Gaeste mussten in Form von Geschenken und Guetern fuer Ihre Bezeugung bezahlt werden und stimmten mit den Darbietungen und Auslegungen ueberein, indem Sie die Geschenke akzeptierten und annahmen.

Ebenso wurde durch die Vergabe zahlreicher Geschenke die Grosszuegigkeit des Gastgebers bezeugt. Hoch angesehene Gaeste zeigten dem Gastgeber und dem Namen seiner Familie Respekt, indem sie wertvolle Geschenke entgegennahmen.     

 

Es gibt auch heute noch Gebiete und Gegenden, wo die "Potlatches" in der alt ueberlieferten Form gefeiert werden und mit seinen grossartigen und praechtigen Aspekten, begleitet von kuenstlerischer Darbietung, erblueht in der heutigen Zeit zusammen mit der Kultur und dem Geist der Indianer("First Nations People") der "Potlatch" der Nord-Westkueste wieder zu neuem Leben.

 

"Myth House Potlatch"

Von: Gordon Miller

Gordon Miller's Kunst ist bekannt fuer seine Liebe zum historischen Detail. Die Kunstwerke zeigen Einzelheiten aus seinen geschichtlichen Studien und haben Ihren Platz in den beruehmtesten Museen Kanada's gefunden.

Sein Gemaelde der "Haida World Heritage Site" namens "Ninstints" haengt im Nationalmuseum von Kanada.    

Gordon und seine Frau Dale leben in Vancouver, wenn sie nicht mit Ihrem Boot die spektakulaere und wundervolle Kueste Britisch Columbien's besegeln, von welcher Gordon's Kunst inspiriert ist.

 

 

Anmerkungen:

Die "Potlatches" sind natuerlich ein individuell verschiedenes Ereigniss und ich habe daher den Bericht so gestaltet, das er allgemeine Regeln und Strukturen wiederspiegelt. Einzelne Reden oder Geschichten, sowie Taenze und Liedertexte, sind Eigentum der jeweiligen Familie oder des Clans.  

EuroConnect Corporation und die Künstler.

Textfeld: Wir stellen vor

Kunstdrucke 

Design von:

Andy Everson
Textfeld: Kunstdrucke 

Design von:
Andy Everson

 

Andy Everson was born in Comox, BC in 1972 and named Nagedzi after his grandfather, the late Chief Andy Frank. Influenced heavily by his grandmother, he has always been driven to uphold the traditions of both the K’omoks and Kwakwaka’wakw First Nations. View the Andy Everson YouTube Video

 

Klick hier, zur:

www.EUlovesCanada.com

Webseite